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Homeshooting Jey & Dome: Wie Erinnerungen entstehen…

Erinnerungen auf Bildern – jeder kennt und hat sie. Angefangen bei den Kinderfotos.
Viele Erinnerungen verblassen mit der Zeit, aber wenn wir uns Fotos von früher anschauen, können wir die Situation direkt in Gedanken rekonstruieren. Vor einiger Zeit habe ich im Podcast von Carmen and Ingo Photography erfahren, dass die beiden sich einmal pro Jahr professionell ablichten lassen. Ich finde den Gedanken dahinter wahnsinnig schön!
Ich habe für euch 3 Punkte ausformuliert, die in meinen Augen ausschlaggebend für wundervolle Erinnerungen für die Ewigkeit sind:

1.) Wie findet man heraus, welcher Fotograf diese Aufgabe übernehmen soll? Schaut euch verschiedene Fotografen an. Vergleicht die Stile miteinander, die Bearbeitung, die Bildausschnitte. Möchtet ihr klassische Portraitfotos oder lieber Bilder, “die eine Geschichte erzählen”? Für jegliche Wünsche gibt es den für euch geeigneten Fotografen. Bitte sucht euch nicht den preisgünstigsten Fotografen heraus und zeigt ihm Bilder von Shootings, die ihr bei einem anderen Fotografen gefunden habt, welcher aber mehr Geld für seine Kunst verlangt. Dass ist 1.) nicht fair und 2.) werdet ihr am Ende nicht glücklich mit den Ergebnissen sein, da jeder Fotograf seinen eigenen Stil entwickelt hat und auch nicht für euch ändern wird. Wenn ihr einen Fotografen gefunden habt, der euch zusagt, ist es wichtig, dass ihr ihm vertraut. Wenn ihr dem Fotografen freie Hand lasst, entstehen die besten Erinnerungen!

2.) Damit einzigartige Erinnerungen entstehen, gebe ich während Shootings so wenige Anweisungen wie möglich, aber so viele wie nötig. Ich unterhalte mich erst einmal mit meinen Models und versuche, die Stimmung zu lockern. Zu Beginn ist jeder unsicher, doch dass ist überhaupt nicht schlimm!

Gute Fotos brauchen manchmal ihre Zeit und diese sollte man sich auch nehmen. Nach den ersten Fotos und den ersten gemeinsamen Lachern bricht in der Regel das Eis – was eine perfekte Voraussetzung für den weiteren Verlauf des Shootings ist.

3.) Seid einfach ihr selbst! Ihr seid eher natürliche Typen, stylt & schminkt euch aber extrem für das Shooting? Lasst es – ihr werdet euch beim Shooting nicht wohlfühlen (es sei denn, ihr bucht ein ausgefallenes Fashionshooting) und genau das werden auch die Bilder ausstrahlen. Natürlich ist ein Shooting etwas Besonderes und natürlich sollt ihr euch auch hübsch machen – jeder Fotograf gibt gerne Tips zum Thema Outfitwahl. Doch ihr solltet euch nicht verstellen – die Erinnerung wird sich dann nämlich auf das gruselige Outfit fokussieren und nicht auf die Gefühle und Gedanken während des Shootings.

Was aber noch viel wichtiger als das Styling ist, ist euer Auftreten. Bitte, bitte, bitte, fangt nicht an, so zu posen, wie ihr es auf Selfies immer macht – dafür lohnt es sich nicht, einen Fotografen zu organisieren. Seid ihr selbst – posiert nicht, verzieht nicht eure Gesichter. Seid so, wie ihr bei einem gemütlichen Abend mit Freunden gestikuliert – ungezwungen, ehrlich, wunderbar. Denkt an etwas Schönes. Bei Paarshootings: Schaut euch euren Partner an. Schaut ihm tief in die Augen und erinnert euch daran, warum ihr euch in diesen Menschen verliebt habt. Vergesst die Kamera. Sie ist nur dafür da, um genau DIESEN EINEN MOMENT FÜR DIE EWIGKEIT festzuhalten.

Was für tolle Ergebnisse entstehen können, wenn ihr die drei eben genannten Punkte beherzigt, seht ihr hier. Jey & Dome sind seit 7 Jahren zusammen, seit 3 Jahren verheiratet und noch immer so verliebt wie am ersten Tag.